Der Teppichgleitschutz

Haben Sie gewusst, dass...

...in der Schweiz pro Jahr rund 150'000 Personen auf ebenem Boden oder auf Treppen stürzen und sich verletzen?

...600 dieser Unfälle tödlich enden?

...der grösste Teil der Seniorenunfälle im Haushalt Stürze sind?

...rutschende Teppiche mit geringem Aufwand gesichert werden können?

Von Fussböden und Teppichen wird angenommen, dass hauptsächlich das "Hinaufsteigen auf wackelige Stühle" oder "das Gleichgewicht verlieren beim Fensterputzen" zu Stürzen führt. Dem ist nicht so: Die Hälfte der Sturzunfälle ereignet sich auf ebenem Boden. Häufige Ursache dafür sind rutschende Türvorleger, Teppiche, Läufer und "Teppich-Brücken " auf glatten Böden.

Wenn Teppiche beim Betreten wegrutschen, schadhaft sind oder nicht flach auf dem Boden liegen, muss für Abhilfe gesorgt werden. Eine einfache und kostengünstige Massnahme ist das Unterlegen von passenden Gleitschutzmatten, die das Rutschen und die vorzeitige Abnützung verhindern. Zum Teil werden Teppiche und Vorleger bereits bei der Fabrikation mit einer gleithemmenden Rückseite ausgestattet.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu hat in Zusammenarbeit mit der EMPA ein umfassendes Prüfprogramm für Gleitschutzmaterialien entwickelt. Die von den Herstellern eingereichten Produkte werden einer strengen Laborprüfung unterzogen.

 

Der Teppichgleitschutz wird geprüft:

1.   im Neuzustand

2.   im verschmutzten Zustand

3.   nach erfolgter Reinigung

4.   nach künstlicher Alterung

 

Gleitschutzmaterial, das die Prüfanforderungen erfüllt, darf mit dem bfu-Gütezeichen "GLISS-STOP" versehen werden.       

Im Fachhandel erhalten Sie eine breite Palette bfu/EMPA-geprüfter "GLISS-STOP"- Teppichgleitschutzunterlagen.

Die bfu und die EMPA empfehlen, schon beim Einkauf den oft lebenswichtigen Aspekt Sicherheit zu berücksichtigen.

Schweizerische
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